RTW Tagebuch

Tag 8 – rund um die Osterinsel

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Osterinsel Moai

der bekannteste Park Ahu Tongariki

Mit Maureen, der Mitarbeiterin unserer Unterkunft hatten wir vereinbart, dass wir heute Morgen einen Mietwagen übernehmen. Die Unterkunft hat anscheinend zwei Mietwagen, die man sich mieten kann. Wir gingen also zur Rezeption und wollten den Mietwagen abholen. Maureen suchte nach ein paar Schlüsseln, lief ein paar Mal zum Parkplatz und zurück und lächelte uns schließlich an und meinte, wir könnten jetzt mitkommen. Das Auto war ein kleiner Geländewagen, alles andere macht auf der Osterinsel auch nicht wirklich Sinn. Sie erklärte uns, dass der Mietwagen im Moment nicht verfügbar sei und wir deshalb ihr Auto bekommen würden. So läuft das eben auf der Osterinsel…

Mit Maureen’s Wagen wollten wir heute daher die große Runde an der Ostküste der Insel entlang bestreiten. Auf dieser Route liegen die meisten Moai Parks. Nach nicht allzu langer Fahrt erreichten wir den ersten hiervon. An jedem Park muss man seine Nationalpark-Tickets, die man am Flughafen noch vor Abholen des Gepäcks kaufen kann, vorzeigen und abstempeln lassen. Einige Parks darf man mit seinem Ticket nur einmal besuchen, um den Besucherandrang in Grenzen zu halten. An vielen Parks musste man erst einmal die Moais suchen. Die Einheimischen hatten im 19. Jahrhundert ihre Vorfahren für die Essensknappheit verantwortlich gemacht und alle Moais umgeworfen. Dabei hatten sie selbst die gesamte Insel abgeholzt…Daher findet man die meisten Statuen auch eher liegend.

Die Größe der Statuen war schon beeindrucken, wie man ohne Kräne die Steine bis hierhin zu Küste gebracht bekommen hat, ist wirklich beeindruckend.

Osterinse Moai

unzählige Moais in Ranu Raraku

Die Straßen hier waren häufig sehr holprig und eng, oft blockierte eine Gruppe wilder Pferde den Verkehr. Die Highlights der Runde waren ohne Zweifel Ranu Raraku, ein Vulkan mit hunderten Moais auf dem Bergkamm. Dies ist der Hauptpark der Insel und kann nur einmal pro Aufenthalt besucht werden. Viele Touristen wie an anderen sehr bekannten Stellen eines Zieles sucht man hier vergebens, es ist alles relativ leer, meistens sind es auch südamerikanische Touristen, die man hier trifft. Außerdem ist der Ahu Tongariki sehr bekannt. Hier wurden die Statuen wie im Ranu Raraku wieder aufgestellt und stehen in einer Reihe vor einer malerischen Küste. Dies ist auch der Punkt, an den man zum Sonnenaufgang fahren soll, das hatten wir uns für morgen vorgenommen.

Osterinsel Anakena Beach

Moais am Anakena Beach

An der Nordküste der Insel hielten wir an ein paar Stränden, einen davon kann man nur durch Klettern über die Klippen erreichen. Der einzige Badestrand der Insel ist ganz im Norden – Anakena Beach. Auch hier gibt es mit Ahu Nau Nau noch Moai Statuen. Die Sonne hier auf der Osterinsel ist sehr stark und so sind bereits 20 Grad recht warm, wenn die Sonne scheint und kein Wind geht. Wir nahmen uns vor, an einem anderen Tag nochmal zum Strand zurückzukommen.

Zum Abschluss des Tages fuhren wir nochmals zum Hafen um Schildkröten zu schauen. Daran konnten wir uns einfach nicht satt sehen.

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