RTW Tagebuch

Tag 4 – von BA nach Santiago

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Santiago Hoteldach

Ausblick auf Santiagos Business Viertel vom Hoteldach

Nach einem Frühstück im Hotel ging es mit dem Hoteltransfer wieder zurück zum Flughafen. Wenn wir hier nicht am ersten Tag bereits angekommen wären, wir hätten gedacht wir wären am BER angekommen. Kein Mensch weit und breit, weder am Check-In noch an Security und erst recht nicht am Gate. Wir lernten: für südamerikanische Verhältnisse waren wir viel zu früh.

Der Abflug verzögerte sich etwas, und eine Stunde später als gedacht hoben wir dann ab in Richtung Chile. Interessanterweise gab es tatsächlich eine Durchsage bevor wir die Anden überflogen, anscheinend gibt es hier recht regelmäßige Turbulenzen. Für Stefan als Privatpiloten auch interessant war der Anflug auf Santiago. Da die Stadt in den Ausläufern der Anden liegt, muss der Flieger einen recht steilen Sinkflug einleiten, um nach dem Andenüberflug zum Flughafen zu kommen.

In Chile braucht man Geduld. Das würden wir noch in den nächsten Tagen lernen, bekamen dies aber direkt am Flughafen gezeigt. Wir waren eigentlich der einzige Flieger, der zu dieser Zeit ankam, doch wir brauchten dennoch über eineinhalb Stunden bis wir durch die Passkontrolle waren. Der Grund: Es gibt eben nur zwei Mitarbeiter, die in Seelenruhe ihrer Arbeit nachgehen.

Santiago Restaurant

Ein wenig Fleisch als Einstieg in Chile

So wurde es schon später Nachmittag bis wir in unser Hotel kamen. Eigentlich wollten wir uns heute noch die Stadt anschauen. Von Stefan’s Arbeits- und Fliegerkollegen hatten wir eine Restaurantempfehlung bekommen, wenigstens diese wollten wir heute noch ausprobieren. Also liefen wir zur U-Bahn Station, besorgten uns eine aufladbare Fahrkarte und fuhren raus zum Restaurant. Die Gegend war etwas sonderlich, doch das Essen von einem anderen Stern – wenn man gerne Fleisch isst. Auch hier waren wir wieder die einzigen. Für südamerikanische Verhältnisse waren wir um 18.30 Uhr einfach viel zu früh fürs Abendessen.

Zurück im Hotel planten wir noch den nächsten Tag. Wir wollten in die Anden, bzw. wenigstens ein kleines bisschen davon sehen. Das Hotel vermittelte uns an eine Agentur, die uns am nächsten Tag für eine private Tour abholen wollte. Wir stellten uns auf ein paar kleine Wanderungen und einen Bergsee ein, mal schauen, wie es wird.

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