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Waikato Napier

Art Deco in Napier

Da wir heute nicht viel anders geplant hatten als in den Tongariro Nationalpark zu fahren, nutzten wir den Morgen noch, um Napier ausführlich zu erkunden. Die Stadt ist nicht allzu groß und unsere Gastgeberin empfahl uns den Farmers Market in der Stadt. Doch auch der Markt passt sich der Größe der Stadt an und so spazierten wir durch die 12 Stände des Marktes bevor wir wieder zurück in das Stadtzentrum gingen. In jeder Gasse gibt es hier neue Farben zu entdecken, fast überall gibt es ideenreiche Wandmalereien.

In einem Bücherladen besorgten wir Briefmarken – und wir hörten zum ersten Mal „Last Christmas“ dieses Jahr, während wir in kurzer Hose bei 25 Grad Außentemperatur im Laden standen.

Waikato Napier

eine Wandmalerei, die zu Sauberkeit aufruft

Den speziellen Humor der Neuseeländer konnte man auch im Buchladen finden. Wir fanden ein Buch, das so ziemlich jede Stadt Neuseelands schlecht redete; geschrieben von einem Neuseeländer.

Gegen Mittag ging es wieder die hügelige Straße zurück nach Taupo, doch dieses Mal kam uns die Strecke nicht so lang vor wie noch gestern. In Taupo war die Sicht noch besser als gestern, also machten wir Mittagspause an der gleichen Stelle wie am Vortag – mit tollem Blick auf die Vulkane.

Im Tongariro Nationalpark angekommen, machten wir zuerst halt im Informationsstand. Wir wollten und über das Wetter für morgen erkundigen, denn wir hatten den berühmten Tongariro Crossing Walk geplant.
Doch die Vorhersage sah überhaupt nicht gut aus, so entschieden wir uns, die Wanderung am nächsten Tag nicht zu machen, denn wir hätten heute schon einen Shuttle zum Ausgangspunkt bestellen müssen.

Waikato Taupo

Blick auf den Tongariro Nationalpark aus Taupo

Die Unterkunft war heute über AirBnB gebucht. Interessanterweise mussten wir heute keinen Gastgeber treffen, den Zugangscode bekamen wir per E-Mail. In den drei Tagen hier werden wir keinen Gastgeber zu Gesicht bekommen.

Waikato Lake Rotopounamu

am Lake Rotopounamu

Um das heute noch gute Wetter zu nutzen, fuhren wir bei wolkenlosem Himmel in den Nationalpark zu einem Kratersee. Nicht zu glauben, dass das Wetter hier morgen ganz anders sein soll. Aber das Wetter kann sich in Neuseeland sehr schnell ändern. Den Kratersee erreicht man über eine kurze Wanderung durch dichten Regenwald. Wir waren hier die einzigen am Ufer, nur eine kleine Entenfamilie genoss außer uns die Abendsonne. Wir genossen die Ruhe und das schöne Abendlicht, machten uns aber auf den Rückweg zum Auto bevor die Dämmerung hereinbrach.

Zurück in Turangi, dem zentralen Ort am Nationalpark, nahmen wir uns eine Pizza als Abendessen mit und machten uns auf dem Sofa einen ruhigen Abend. Sollte das Wetter über Nacht wirklich so umschlagen?

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