RTW Tagebuch

Tag 20 – von Rotorua nach Napier

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Rotorua Lady Knox Geysir

der Lady Knox Geysir – pünktlich wie jeden Tag

Durch einen Tipp von unseren Gastgebern sparten wir uns heute Morgen viel Zeit und wahrscheinlich auch Nerven. Wir buchten unsere Tickets für den Wai-O-Tapu Geothermalpark online vor. Zum Park gehört auch ein Geysir, der pünktlich um 10:15 Uhr morgens täglich ausbricht. Und natürlich starten alle Besucher ihren Besuch an eben jenem Geysir zu jener Zeit. Da wir die Tickets bereits hatten, konnten wir relativ früh zum Parkplatz am Geysir und es waren noch viele Plätze frei.

Der Geysir bricht immer um die gleiche Uhrzeit aus, weil nachgeholfen wird. Strafgefangene, die in einem Lager in der Nähe dieses Geysirs waren, fanden dies von mehr als hundert Jahren eher zufällig heraus, da sie ihre Wäsche im warmen Wasser des Geysirs waschen wollten. Doch da Seife die Oberflächenspannung des Wassers verringert, bricht der Geysir nur wenige Minuten nach Kontakt mit Seife aus. Schlecht für die Wäsche – heute toll für die Touristen. Nach einer kleinen Erklärung über den Geysir und die Umgebung schoss auch schon das Wasser meterhoch aus dem Geysir.

Rotorua Wai-O-Tapu

im Wai-O-Tapu Park

Daraufhin ging es in den eigentlichen Park Wai-O-Tapu. Auf einem großen Gelände gibt es hier alle Eigenarten zu bestaunen, die vulkanische Oberflächen zu bieten haben. Kochend heißer Schlamm, und kochendes Wasser an der Oberfläche, bunt gefärbte Teiche und gelbe Schwefelablagerungen wohin das Auge reicht. Das erste Mal auf unserer Reise hatten wir das Gefühl, dass wir richtig viele Menschen um uns herum hatten.

Nach einigen Stunden im Geothermal-Park, machten wir uns auf die lange Reise zu unserem heutigen Ziel Napier. Auf halber Strecke machten wir halt an den bekannten Huka Falls, die eigentlich eher wie eine große Stromschnelle als ein Wasserfall aussehen. Kurz hinter Huka Falls kamen wir nach Taupo.

Rotorua Huka Falls

die Huka Falls

Wir besorgten uns ein Take Away Lunch im Supermarkt und fanden einen tollen Platz am Lake Taupo. Das Wetter war heute gut und wir konnten den Tongariro Nationalpark am anderen Ufer sehen. Die schneebedeckten Vulkane strahlten über die grüne Landschaft und das blaue Wasser des Sees.

Von Taupo aus fuhren wir in Richtung Napier. Was auf der Karte nach gar nicht so einer langen Fahrt aussah, entpuppte sich als eine gefühlt ewige Fahrt durch die Hügellandschaft. Die Straßen schlängelte sich um und über die Hügel. Nach mehr als drei Stunden Fahrt erreichten wir endlich Napier und wurden mit traumhaft schönem und warmen Wetter belohnt.

Rotorua Napier

Art Deco in Napier

Nach nur einem kurzen Stopp an unserer heutigen Unterkunft liefen wir in das Zentrum von Napier. In den 30er Jahren von einem Erdbeben zerstört, wurde die Stadt im Art Deco Stil wieder aufgebaut – es war damals auch die preiswerteste Art, Häuser zu bauen.

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