RTW Tagebuch

Tag 19 – durch die Bay of Plenty

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Bay of Plenty Windows Walk

der Wanderweg „Windows Walk“

Nach dem Frühstück in Thames gab uns Garth noch ein paar gute Tipps für unsere Route nach Rotorua. Da wir für heute sowieso nicht vorhatten, die Geothermalparks zu besuchen, konnten wir uns Zeit lassen und die Region „Bay of Plenty“ erkunden. Unsere Route führte uns daher in Richtung Ostküste. Auf etwa halber Strecke machten wir einen Stopp in der Karangahake Gorge. Die Schlucht war einst eine Goldgräbermine. Heute kann man durch die angelegten Minentunnels wandern. Wir folgten also den Schienen, die früher zum Abtransport des Gerölls gedient hatten. In den Tunnels war es stockdunkel. Mit unseren Fahrradlampen machten wir uns Licht, an einigen Stellen hatten die Minenarbeiter jedoch Fenster in die Felswand gesprengt, daher hieß diese Wanderung auch „Windows Walk“. Durch die Schlucht ging es zurück zum Auto.

Wieder eine Stunde weiter erwartete uns eine ganz andere Landschaft: Am Mount Maunganui gab es weiße Sandstrände und obwohl es Donnerstagmittag war, war hier richtig viel los.

Bay of Plenty Mount Maunganui

Am Strand von Mount Maunganui

Schulklassen machten einen Klassenausflug zum Strandsäubern, Jogger und Rentner genossen die Sonne, die es richtig warm werden ließ. Wir spazierten den Strand ein wenig entlang und machten Mittagspause in einem Café, wo nur die mutigsten draußen essen: Man ist mehr damit beschäftigt, die Möwen abzuwehren als zu essen. Vom Berg selbst hatte man eine tolle Aussicht auf die Bucht vor der Stadt Tauranga, mit ihrem großen Frachthafen.

Kaum waren wir in das Stadtgebiet von Rotorua gekommen, kam auch schon der für hier typische Schwefelgeruch durch die Autolüftung. Der eigentliche Plan war, das Gepäck in unserer Unterkunft abzugeben und danach in ein Geothermal-Spa zu fahren. Leider war keiner in unserer Unterkunft und so fuhren wir mit Sack und Pack zum Polynesian Spa in Rotorua’s Innenstadt.

Bay of Plenty Rotorua

Thursday Night Market

Der Spa hat viele kleine Pools, die mit Geothermal-Wasser befüllt sind. Das Wasser ist hier also recht warm und mit vielen Mineralien versetzt. An jedem Pool gibt es eine Beschreibung, welche Mineralien im Wasser sind und welche Temperatur es hat. Wir genossen also ein wenig das Spa mit Aussicht auf den Lake Rotorua, über dem ein Wasserflugzeug seine Kreise zog.

In Rotorua war heute Thursday Night Market, ein Street Food Market, der an verschiedenen Stellen von Live-Musik untermalt ist. Die Auswahl ist riesig. Neuseeland ist generell ein sehr multikulturelles Land, und gerade auf solchen Street Food Markets sieht man dies nochmal sehr deutlich. Vom japanischen Okonomiyaki über spanische Paella und neuseeländischen Bio-Lamm ist alles dabei. Als kleinen Nachtisch nahmen wir uns ein Küchlein mit, das so schön verziert war, dass man sich kaum traute, es zu essen.

Bay of Plenty Thursday Night Market Rotorua

welches Dessert darf es denn sein?

Das Bed & Breakfast heute war sehr anders als das in Thames zuvor. Hier wohnten wir mit den Gastgebern zusammen im gleichen (riesigen) Haus und hatten ein Zimmer für uns. Das Frühstück gab es dann im Wohnzimmer. Aber genau wie in Thames hatten wir wieder sehr herzliche Gastgeber gefunden. Der Bed & Breakfast Stil war für uns genau das richtige nach nun drei Wochen in verschiedenen Hotels.

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