RTW Tagebuch

Tag 18 – Coromandel Halbinsel

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Nachdem wir gestern schon die Cathedral Cove und Hot Water Beach gesehen hatten, konnten wir uns heute auf die westliche Seite der Halbinsel konzentrieren. Doch bevor es losging, luden unsere Herbergseltern zum Frühstück – und was für eins! Unsere Blaubeer-Pancakes waren nicht nur ein Traum, der Teller an sich war schon ein Hingucker.

Frisch gestärkt ging es dann los. Wir nahmen uns vor, das am weitesten entfernte Ziel als erstes anzusteuern. Und so ging es erst einmal gute zwei Stunden an der Westlüste entlang über die Halbinsel. Das Thema kurvige Straßen zog sich auch hier durch. Zwischendurch hatten wir immer wieder Gelegenheit für einen Zwischenstopp mit tollem Ausblick, immer wieder kam aber auch ein Schauer dazwischen. Vom höchsten Punkt unserer Route konnten wir sogar die Skyline von Auckland sehen. Dort wird unsere Reise enden, doch daran wollten wir hier jetzt noch nicht denken.

Coromandel Whangapoua

Whangapoua Beach

Unser erstes Ziel war New Chums Beach, einer der zehn schönsten Strände der Welt (wobei dies mit Sicherheit Auslegungssache ist). Der Strand ist nur zu Fuß zu erreichen. Man parkt am Whangapoua Beach und läuft zum nächsten Strand. Als wir ankamen war gerade Flut und der einzige Weg zum New Chums Beach führte über große Steine. Wir versuchten uns ein paar Meter, doch hier kamen wir nicht wirklich weiter. So blieben wir am Whangapoua Beach, einem breiten weißen Strand. Wir hatten ihn fast allein für uns.

Nach einer Mittagspause in Coromandel Town fuhren wir zum State Highway 309. Ein State Highway mit drei Ziffern ist in Neuseeland nicht mehr geteert. Wir tasteten uns auf der Schotterpiste vor, denn hier gab es gleich mehrere Stopps, die sich lohnten.

Coormandel Waiau Falls

Waiau Falls

Zuerst kamen wir zu einer kleinen Schweinefarm. Der Zaun ist seines Namens nicht wert und so ist es normal, dass sich die Schweine auf der Straße tummeln. Da in Neuseeland Frühling war, gab es auch viele Frischlinge zu sehen. Alle Schweine waren sehr zutraulich und so kam man nah an sie heran und konnte einige sogar streicheln.

Weiter im Inneren der Insel hielten wir an den Waiau Falls. Ein Wasserfall wie aus der Fa-Werbung (kennt ihr sie noch?). In diesem Teil der Insel findet man auch die riesigen Kauri-Bäume, die jedoch von einer Krankheit befallen werden können. Daher ist jeder Wanderer aufgefordert, vor und nach jeder Wanderung seine Schuhe zu säubern und zu desinfizieren, um den Erreger nicht von einem Gebiet in das nächste zu tragen. Entsprechende Stationen zum Desinfizieren gab es an jedem Wanderweg.

Coromandel Kauri

die riesigen Kauri Bäume

Unser letztes Ziel heute war der Square Kauri, ein Kauri-Baum, der fast quadratisch gewachsen ist. Die Größe der Bäume ist beeindruckend, genau wie das Alter, wenn man bedenkt, dass fast alle Kauri-Bäume bereits die Landung von James Cook miterlebt haben müssen.

Um einen entspannten Abend zu haben, nahmen wir uns Abendessen aus Thames mit und genossen die Aussicht aus dem Garten unserer Unterkunft. Noch einmal die frische Luft genießen, bevor es morgen nach „Schwefel-City“ Rotorua ging.

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