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Nach dem Frühstück erreichte uns eine etwas spontane Nachricht: Die Whale Watching Tour können wir heute Nachmittag machen! Daher ließen wir den Morgen ruhig angehen, im und auf dem Wasser werden wir noch genügend sein.

Bora Bora Delfine

Delfine begrüßten uns an der Ausfahrt der Lagune

Pünktlich wurden wir dann auch von unserem Ausflugsboot abgeholt. Es war eher ein Entdeckerboot, mit einem großen Schlauch am Rand und ein paar provisorisch wirkenden Sitzen. Da wir die ersten waren, die abgeholt wurden, bekamen wir auch noch eine kleine Inseltour und konnten die anderen Hotels anschauen (die sich alle nicht viel voneinander unterscheiden).

Als alle an Bord waren fuhren wir durch die einzige Stelle, die tief genug für Boote ist, aus der Lagune heraus aufs Meer. Kaum waren wir hier angekommen, wurden wir von einer riesigen Gruppe von Delfinen begrüßt, die um das Boot herum tollten und sprangen. Wir verbrachten viel Zeit an dieser Stelle, aber weder den Delfinen noch uns schien es langweilig zu werden.

Allerdings erinnerten wir uns daran, dass wir ja für Wale gekommen waren und fuhren weiter in tiefere Gewässer. An einem etwas ruhigeren Spot angekommen, erklärte uns unser Guide einiges über die Wale vor Bora Bora: dass sie meist zum Kalben und Aufziehen der Kälber in dieser Region bleiben und teilweise sogar in die Lagune schwimmen. Allerdings war uns auch klar, dass die Walzeit (es war Mitte November) so langsam zu Ende ging und nicht mehr so viele hier sein würden.

Wir versuchten unser Glück an zwei verschiedenen Stellen. Der Seegang war allerdings immer noch sehr stark, was es nicht einfacher machte, einen Wal auszumachen. Nach einiger Zeit mussten wir aufgeben und fuhren wieder Richtung Laguneneingang zurück.

Bora Bora Haie

Haie am Tauchsport vor Bora Bora

Wir hielten an einem anscheinend bekannten Schnorchel- und Tauchspot, denn viele Boote ankerten hier. So konnten wir zumindest einmal ins Wasser. Das Wasser hier war genauso unbeschreiblich wie in der Lagune. Laut unserem Guide war die Wassertiefe hier acht Meter; wir konnten trotzdem den Meeresgrund vom Boot aus sehen. Mit Schnorchel und Flossen ausgerüstet sprangen wir ins Wasser und sahen als erstes – einen ein Meter großen Hai! Haie kannten wir schon von den Malediven, allerdings waren diese viel kleiner. Dieser hier schien eher genauso groß zu sein wie wir. Aber er interessierte sich kein wenig für uns. Auch kleinere Fischschwärme schwammen hier herum, allerdings war hier kein Riff, was sie zum Verweilen anregen würde.

Unsere Tour ging zu Ende und obwohl wir keine Wale gesichtet haben, war die Tour eine tolle Erfahrung. Wir konnten die wunderschöne Insel von all ihren Seiten bewundern und haben die für uns bisher größte Delfingruppe gesehen. Auch das Schnorcheln mit Haien war natürlich etwas besonderes.

Bora Bora

Blick auf Bora Bora von außerhalb der Lagune

Am Abend fuhren wir nochmals mit dem Shuttleboot auf die Hauptinsel zum Abendessen. Die Atmosphäre hier gefiel uns gut, es war recht ruhig. Leider regnete es ein wenig und es wurde windiger, daher mussten wir uns diesmal rein setzen.

Unsere Zeit auf Bora Bora war nun schon wieder vorbei. Wir fühlten uns nun wieder erholt und bereit für den nächsten Abschnitt der Reise. Gleichzeitig hatten wir den wohl schönsten Ort der Welt gesehen. Neuseeland konnte kommen!

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