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Bora Bora Shuttle

im „Airport-Shuttle“ von Bora Bora

Heute war sicherlich ein Tag, auf den wir uns schon lange gefreut hatten: Wir flogen nach Bora Bora! Zuerst einmal brachten wir unseren Mietwagen am Flughafen zurück und checkten für den Air Tahiti Flug nach Bora Bora ein. Der Personalausweis reicht zum Check-In übrigens nicht aus (Stefan probierte es einmal, wenn es schon keinen Stempel in den Reisepass gibt). Wir waren viel zu früh und verbrachten noch einige Zeit am Flughafen. Der Security Check war sehr spannend. Wir waren uns nicht sicher, ob sie dort einen Metalldetektor oder Bewegungsmelder aufgestellt hatten, denn wirklich jeder piepste in diesem Ding.

Ein Blick auf die Bordkarte verriet eine weitere Besonderheit: freie Platzwahl im Flugzeug. Die Boarding-Prozedur auf dem Flughafen von Tahiti glich ein wenig einer Klassenfahrt. Nach dem Boarding stellten sich alle Passagiere in Zweiergruppen auf, ganz vorne in der Reihe stand ein Flughafenmitarbeiter. Erst wenn alle aus dem Terminal waren, konnten wir in Reih und Glied über das Vorfeld zum Flugzeug laufen. Die Propellermaschine hatte vielleicht Platz für 50 Leute und die Bordverpflegung (ein Ananassaft) ist vielleicht auch nicht ganz wie in anderen Airlines, doch die ganze Erfahrung war ein Erlebnis.

Bora Bora Riff

künstliches Riff am Hotel

Ein Highlight für Stefan als Hobby-Piloten war dann natürlich auch der Landeanflug auf Bora Bora. Da der Flughafen kein Instrumentenlandesystem hat, wird hier auf Sicht angeflogen. Das versprach tolle Aussichten auf die Insel und die hatten wir tatsächlich auch.

Die Gepäckausgabe am Flughafen war ebenfalls sehr pragmatisch. Der Kofferwagen fuhr an der Terminalseite vor und zwei Flughafenmitarbeiter stellen die Koffer neben den Wagen und fahren wieder weg. Ähnlich wie auf den Malediven bestehen die Flughafenshuttles hier aus Booten. Wir bestiegen also das Boot unseres Hotels und schon ging es los. Allein die Fahrt vom Flughafen war schon unglaublich. Klares Wasser, weiße Strände, Palmen überall – und immer wieder mal eine Hotelanlage mit Overwater Bungalows. Selbst wenn man schon Bilder von Bora Bora gesehen hatte, die wirkliche Schönheit der Insel überwältigt jeden, der hier ist.

Im Hotel war unser Bungalow bereits bezugsfertig. Eigentlich hatten wir ein Hotel auf der Insel gebucht, aber wegen Renovierungsarbeiten wurden wir auf eine Privatinsel umgebucht. Unser Bungalow lag über der Lagune, unter dem Bungalow konnte man im klaren Wasser Fische und Riffhaie beobachten. Wir hatten auch eine eigene Terasse und Leiter ins Wasser, inklusive Außendusche, wenn man wieder zurück aus dem Wasser kommt.

Bora Bora Riff

Tierwelt in der Lagune direkt unter dem Bungalow

Den Rest des Nachmittags verbrachten wir damit, die Aussicht zu genießen und schnorchelten um unser Bungalow herum, wo künstliche Riffe angelegt wurden. Hier tummelten sich viele verschiedene Fische.

Abends probierten wir das Restaurant der Insel aus. Dass Bora Bora kein preiswertes Pflaster ist, war uns vorher schon klar. Die Preise auf der Speisekarte waren dann schon eher eine angenehme Überraschung, allerdings bekamen wir auch nicht viel Essen dafür.

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