RTW Tagebuch

Tag 11 – Tahiti

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Tahiti Wasserfall

einer der zahlreichen Wasserfälle in Tahiti

Tahiti liegt fünf Stunden hinter der Osterinsel. Bei 5 1/2 Stunden Flug waren wir daher um 1 Uhr morgens in Tahiti. Bei der Einreise fragten wir freundlich, ob wir einen Stempel in den Pass bekommen könnten, doch da Tahiti und Französisch Polynesien faktisch zu Frankreich und daher zur EU gehört, war das nicht möglich.

Wir hatten das Airport Hotel gebucht und wollten erst am nächsten Tag weiter nach Bora Bora fliegen. Anders als an anderen Flughäfen war die Unterkunft auch schnell gefunden. Wir schliefen erstmal ein wenig und wurden von der aufgehenden Sonne überrascht. Die Zeitzone ist für Tahiti nicht ganz glücklich gewählt, die Sonne geht hier bereits um 4.30 Uhr auf.

Für heute hatten wir nicht wirklich etwas geplant und wollten mal nach Papeete laufen, die Hauptstadt Tahitis. Wir lernten schnell, dass das doch zu weit wäre und wir ein Taxi nehmen müssten.

Tahiti Teahupoo

am Strand von Teahupoo

So kamen wir auf die spontane Idee, uns einen Mietwagen zu nehmen, und die Insel zu erkunden. Ein Auto zu finden sollte ja eigentlich nicht so schwierig sein, schließlich sind wir hier direkt am Flughafen. Es brauchte sieben verschiedene Schalter, bis wir einen Wagen gefunden hatten (zugegeben, der dritte Schalter hätte auch ein Auto gehabt, allerdings einen Kleinwagen für 180 € am Tag fanden wir dann doch nicht ganz verhältnismäßig).

Da wir gar nichts geplant hatten, mussten wir noch den Autovermieter fragen, was man hier eigentlich sehen kann. Wir fuhren einmal die Küste entlang um die Insel und hielten an Maraes, traditionellen polynesischen Versammlungszentren. Stefan kannte den Begriff Marae schon aus Neuseeland, wo diese noch genutzt wurden. Wir lernten hier jedoch schnell, dass es sich hier nur doch um Marae-Ruinen handelte.

Tahiti Küstenstraße

typisches Panorama an der Küstenstraße

Immer wieder hielten wir um die tolle Aussicht auf die Strände zu genießen. Palmen, die bis ans Meer reichten, schwarze flache Strände und ein ganz klares Wasser, was will man eigentlich mehr? Auf der Hälfte der Strecke erreichten wir Teahupoo im Süden der Insel. Der Ort ist bekannt für seine besonders hohen Wellen, auch die Surf-Welttour macht hier jährlich Halt. Wir stoppten hier für Mittagessen und bestellten ein anscheinend typisch tahitianisches Essen: Ein Baguette gefüllt mit Fleisch und Pommes. Wer hier bei Südsee an leichtere Kost gedacht hatte, lag also komplett falsch.

Generell merkte man den französischen Einfluss. Überall sah man Polynesier auf ihrem Motorroller mit einem Baguette unter den Arm geklemmt durch die Straßen fahren.

Zum Ende unserer Runde kamen wir nach Papeete, wo wir ursprünglich den ganzen Tag verbringen wollten. Doch nachdem wir in nicht mal einer halben Stunden durch waren, waren wir froh, den Tag spontan anders verbracht zu haben.

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