Heute war es also soweit, unsere „Round-the-World in 24 Tagen“-Tour, die wir seit mehr als elf Monaten geplant hatten, ging heute tatsächlich los. Vor uns lag ein 14-Stunden-Flug nach Buenos Aires, unserem ersten Stopp des Trips.

Parroquia San Ignacio de Loyola

Mit dem vorab organisierten Flughafen Transfer ging es dann zu unserem Hotel. Zwischen der Buchung des Transfers und heute musste der Preis mehrmals angepasst werden wegen der hohen Inflation in Argentinien und auch jetzt waren die ca. 25 Euro für die einstündige Fahrt im Verhältnis zu den Fahrtpreisen in Deutschland eher niedrig.

Im Hotel angekommen, konnte man uns einen Early Check-In anbieten, inklusive Zugang zum Frühstück für diesen Morgen. Das nutzten wir natürlich gerne und ruhten uns noch ein wenig aus, bis unser erster Tag in der argentinischen Hauptstadt so richtig losging.

Eine Tour durch das Stadtzentrum

Um Punkt 11 Uhr wartete unser Guide Oliver in der Lobby auf uns, um uns auf einem Stadtrundgang ein wenig von Buenos Aires zu zeigen. Als wir dieses Jahr in Japan waren, hatten wir gelernt, dass eine geführte Tour nicht nur wegen der Erklärungen zu den Sehenswürdigkeiten viel Wert sein kann, sondern auch hilft, sich in der fremdem Stadt zurechtzufinden.

Oliver hatte direkt eine kleine Überraschung für uns parat. Seine Agentur hatte mitbekommen, dass es unsere Hochzeitsreise ist und hatte uns eine Flasche argentinischen Rotwein mitgebracht als Honeymoon-Geschenk. Eigentlich wollten wir ja gar keine Extrawurst für uns einfordern, doch diese Geste war natürlich sehr toll!

Buenos Aires Farmacia

Farmacia de la Estrella

Wir fuhren mit dem Taxi zur Basilica de Santo Domingo, von wo wir durch das Stadtviertel Sam Telmo spazierten. Auf dem Weg sahen wir einige wichtige katholische Kirchen der Stadt, aber auch tolle alte Gebäude wie eine historische Apotheke und den ältesten Shop der Stadt: ein Buchladen.

Einen Zwischenstopp machten wir im Cafe Tortoni, einem klassischen argentinischen Café.

Buenos Aires Cafe Tortoni

Im Cafe Tortoni

Wir mussten gar ein paar Minuten anstehen, bevor wir einen Tisch bekamen, doch der Stil im inneren des Cafés war die Wartezeit Wert. Isabella bekam einen „Submarino“, ein Glas heiße Milch und einen Schokoriegel zum darin schmelzen. Eine einfache wie auch geniale Idee!

 

Vom Café aus spazierten wir die Avenida de Mayo, die große Einkaufsstraße von Buenos Aires, entlang. Buenos Aires wird auch das Paris Südamerikas genannt und bei der Architektur hier ist auch nicht schwer zu erkennen, warum dem so ist.

Buenos Aires Plaza de Mayo

Das Casa Rosada am Plaza de Mayo

Am Plaza de Mayo, vor dem Casa Rosada, dem Regierungsgebäude der Stadt wurde es etwas ernster, denn auch die Zeit der Militärdiktatur Argentiniens darf in einer ersten Tour durch Buenos Aires nicht fehlen.

Die Catedral Metropolitana an diesem Platz erinnerte ein wenig an Budapest mit ihren massiven granitverzierten Säulen.

 

Auf eigene Faust zum Obelisk

Unsere Tour endete hier. Wir verabschiedeten uns von Oliver und bedankten uns für diese informative Tour, die uns auch dabei geholfen hatte, sich in der Stadt zurechtzufinden.

Buenos Aires Obelisk

Der Obelisk von Buenos Aires

Auf eigene Faust liefen wir zum Obelisken, einem der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Die Avenida de 9 de Julio, die am Obelisken vorbeilief, ist schon gewöhnungsbedürftig mit ihren acht Spuren pro Fahrtrichtung…

Wir entschieden uns, den Nachmittag ruhig ausklingen zu lassen. Morgen hatten wir mit einem Tagesausflug nach Colonia del Sacramento schließlich viel vor. Abends gab es noch eine Überraschung seitens des Hotels: Anscheinend hatte das Hotel auch mitbekommen, dass es unsere Hochzeitsreise ist und spendierte uns noch eine Flasche Sekt.

zum nächsten Tag