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Die besten 5 Strände auf Big Island

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Hawaii ist ein Traumziel für viele und die meisten denken dabei an unendlich lange tropische Strände mit Palmen, die sich in einer leichten Brise wiegen, ähnlich wie in der Werbung für eine kleine Kokos-Creme-Kugel 🙂 In dieser Hinsicht kann Hawaii tatsächlich einiges bieten. Für jeden Geschmack und jede Aktivität gibt es hier den richtigen Strand. Sei es einfach zum Sonnen, zum Abkühlen nach einer kleinen Wanderung, zum Schnorcheln, zum Surfen oder für das perfekte Instagram-Foto 😉
In diesem Artikel soll es um unsere Favoriten gehen, was Strände auf Big Island angeht, in allen Farben über und unter Wasser.

Punalu’u Black Sands Beach

strände Feinen weißen Sand kann ja jeder! Big Island hat, genau wie die anderen hawaiianischen Inseln, einen vulkanischen Ursprung. Aus diesem Grund gibt es gerade hier einige kohlrabenschwarze Strände. Der bekannteste und beliebteste dürfte hier der Punalu’u Beach, im Südosten der Insel sein.
Neben dem schwarzen Sand ziehen vor allem die Schildkröten die Besucher an. Man kann hier manchmal die seltene echte Karettschildkröte im Wasser fressen sehen. Häufiger kommt die grüne Meeresschildkröte für ein kleines Nickerchen an Land. Es gibt am Strand zwar einen abgesperrten Bereich für die Schildkröten, aber es sind wilde Tiere, die sich nicht an Absperrungen halten. Also sollte man von sich aus etwa 3m Abstand halten.

Waialea Beach

Sich einen Strand mit feinem weißen Sand auf Big Island auszusuchen ist schon eine Aufgabe für sich. Deswegen stellen wir euch zwei vor. Der erste ist der Waialea Beach im Nordwesten der Insel. Hier passt einfach sehr vieles zusammen – die Sonne, der Sand, die schattenspendenden Bäume am Rand und das Schorcheln.
Seit 1985 schon zählt der Strand als marine life conservation district und ist deswegen zum Schnorcheln und Tauchen sehr beliebt. Die besten Riffe dafür befinden sich auf der Südseite der Bucht, aber es gibt auch einige Korallen auf den großen Felsen innerhalb der Bucht und in Richtung der Nordseite. Im Winter kommen Buckelwale in die Nähe. Dann sollte man aber extreme Vorsicht walten lassen, da im Winter hier starke Strömungen herrschen. Vielleicht sollte man die sanften Riesen dann doch eher von Land aus beobachten.
Waialea Beach wird auch Beach 69 genannt. Allen, die jetzt mit hochrotem Kopf vor dem Bildschirm sitzen, sei gesagt: der Name kommt vom Telefonmast mit der Nummer 69, nach dem man dann zum Strand abbiegt. Von Highway 19 aus biegt man auf den Puako Beach Drive in Richtung Küste und biegt dann die Erste rechts ab. Ab dann orientiert man sich am besten an den Telefonmasten und biegt eben zwischen der 69 und der 70 zum Strand ab.

Kealekekua State Park

Der Seefahrer und Entdecker Captain James Cook dürfte den meisten ein Begriff sein. Viele wissen auch, dass seine letzte Pazifikreise ein eher unschönes Ende für ihn nahm und er von polynesischen Ureinwohnern umgebracht wurde. Am Ort dieses Geschehens – der Kealekekua Bucht – steht heute ein kleines Monument zur Erinnerung an einen der bedeutendsten Seefahrer des 18. Jahrhunderts.
strändeDoch nicht nur der weiße Obelisk zieht die Menschen an. Im Wasser davor lässt sich toll schnorcheln, mit einem Riff in direkter Ufernähe und manchmal kommen Delfine in die Bucht.
Als Nachteil könnte man hier wieder den Weg sehen. Wenn es euch reicht, das Cook Monument aus der Ferne zu sehen und ihr nicht unbedingt schwimmen müsst, könnt ihr bequem mit dem Auto zum Napo’opo’o Pier auf der anderen Seite der Bucht fahren. Ihr werdet das Monument sehen können, aber es gibt keinen Weg am Ufer entlang um dorthin zu laufen.
Für die Kletterer unter euch geht es über den Captain Cook Monument Trail direkt zum Obelisken. Da die Küste hier sehr hoch und steil ist, kann der Aufstieg später ziemlich anstrengend werden – ihr müsst um die 400 Höhenmeter gutmachen. Also auch hier, viel Wasser mitnehmen und lasst euch Zeit. Vielleicht entdeckt ihr beim langsamen bergauf schlendern ja ein Chamäleon in den Bäumen.

 

Papakolea Green Sands Beach

strändeEs gibt Strände mit weißem Sand, mit schwarzem Sand, welche Farbe fehlt den Borussia Mönchengladbach-Fans hier noch? Grüner Sand 🙂
Der grüne Strand Papakolea ist entstanden, als das Meer einen knapp 50.000 Jahre alten Vulkankegel ausgehöhlt hat, in dem sich nach der aktiven Zeit viele Olivin-Kristalle gebildet hatten, die eben – wie der Name vermuten lässt – grün sind.
Es ist nicht ganz einfach zu diesem Strand zu kommen, vom Parkplatz am South Point läuft man ostwärts ca. 2,5 Meilen an der Küste entlang, dann steht man auf den Klippen oberhalb des Strandes. Der Weg an sich ist einfach zu gehen, liegt aber in der prallen Sonne. Auch am Strand gibt es keinen Sonnenschutz. Genug zu trinken, ein Hut und Sonnencreme sind hier Pflicht.

Mahai’ula Beach

Mahai’ula ist eine kleine halbmondförmige ruhige Oase am südlichsten Ende des Kekaha Kai State Park. Da es im State Park noch zwei weitere Strände gibt, verteilen sich die Leute sehr gut und es wird selbst am Wochenende nicht zu voll. Und selbst wenn es viele Ausflügler zum Strand zieht, ist er groß genug und jeder findet sein ideales Sonnen- oder Schattenplätzchen.
Wie an praktisch allen anderen Stränden der Westseite der Insel ist auch hier das Wasser wunderbar klar und ruhig und lädt nur so zu schwimmen ein.
Am nördlichen Rand des Strandes führt ein kleiner Weg zum Makalawena Beach. Der 20-minütige Weg über ein Lavafeld kann sehr anstrengend sein, lohnt sich aber.
Auch immer wieder interessant: man hat von hier einen tollen Ausblick auf die Ein- und Ausflugschneise des Flughafens in Kona. Wer also gerne mal “planespotted” hat hier auch seine Unterhaltung.

Es gibt noch so viel mehr, was man auf Hawaii und ganz besonders auf Big Island unternehmen kann. Für uns stimmt hier einfach die bunte Mischung: morgens geht man auf eine kleine Wanderung und lässt dann den Tag am Strand ausklingen. Und wer sich traut geht nachts mit Mantarochen schwimmen.

Anreise

Big Island hat zwei Flughäfen, Kona an der Westküste und Hilo an der Ostküste. Wenn ihr Inselhopping betreiben möchtet, dann bietet es sich an, an einem Flughafen zu landen und vom anderen wieder abzufliegen.

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Unterkunft

Da Big Island - wie der Name schon verrät - recht groß ist, bietet es sich an, die Unterkunft nach einigen Tagen zu wechseln. An der Westküste haben wir gute Erfahrungen im Holua Resort at Mauna Loa Village gemacht, da man von hier sehr schnell zu vielen Highlights der Westküste kommt. Wenn man den Volcanoes National Park besichtigen möchte, bietet es sich an, eine Unterkunft in Volcano zu buchen. Auch Hilo ist ein guter Ort, um die grüne Ostküste zu besichtigen. Grundsätzlich ist die Insel auch von einer Unterkunft aus zu besichtigen. Von einer zur anderen Küstenseite benötigt man in etwas 2-3 Stunden.

Reisezeit

Hawaii und Big Island sind das ganze Jahr lang ein Traumziel. Auch für die US-Amerikaner selbst. Daher sollte man bei der Reiseplanung die Schulferien in den USA im Auge behalten, da die Insel dann voller und damit auch teurer wird.

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